HANDWERKS-TREND Videokonferenzen

Mit Videokonferenzen halten Kunden, Bewerber und Mitarbeiter selbst in der Corona-Pandemie Blickkontakt. Wenn Treffen von Menschen mit Menschen nicht möglich sind, ist der Austausch per Video persönlicher als ein Telefonanruf und gleichzeitig sehr viel direkter als eine E-Mail oder eine Audio-Datei (s. Trend "Mobile Marketing") Deshalb sind Videoanrufe und -konferenzen ein geeignetes Mittel, um jederzeit persönlich im Gespräch zu bleiben. Sie haben sich zu Anfang der Krise bewährt und werden sich langfristig durchsetzen.

Videokonferenzen im Kunden-Marketing: Das Gespräch mit dem Kunden wird anschaulicher, emotionaler, spart Zeit und damit Geld (s. Trend "Cost Cutting"). Das gemeinsame Kundengespräch wird online live geführt: Von der Anfrage des Kunden, über das Angebot des Betriebes, bis zur Koordination des Projektes. Auch mit mehreren Teilnehmern sind gemeinsame Gespräche möglich, obwohl sich alle in räumlich getrennten Standorten befinden.

Videokonferenzen mit Bewerbern und Mitarbeitern: Ein virtuelles Vorstellungsgespräch ist für den interessierten Bewerber und den Betrieb interessant. Ein Treffen im Internet gibt ein lebendigeres Bild von Bewerber, Unternehmen und Team, als es die Unterlagen per Post oder E-Mail ermöglichen. Erst nach einem erfolgreichen Online-Chat folgt ein Treffen von Angesicht zu Angesicht, um sich eine abschließende Meinung bilden zu können. Das minimiert den Aufwand für Bewerber und Betrieb.
Videokonferenzen sind wichtige Werkzeuge für die Zusammenarbeit im Netz: Sie helfen in Krisenzeiten den Betrieb aufrechtzuerhalten, die Produktivität zu steigern und die Kosten zu senken (s. Trends "Distance Disco", "Remote Working" und "Remote Support")

Um Videokonferenzen zu starten, müssen alle Teilnehmer dieselbe Software, meist als App, auf ihren Geräten installieren. Da in den Kundenkontakten der Auftraggeber die App bestimmt, lohnt es sich für Unternehmen, mit unterschiedlichen Angeboten kompatibel zu sein. Die Vielfalt der Videokonferenzen ist inzwischen groß und unterscheiden sich in der Einfachheit, den Kosten sowie in der Sicherheit der Datenübertragung. Testergebnisse der unterschiedlichen Anbieter erleichtern es, zwischen kostenfreien und bezahlbaren Lösungen entscheiden zu können. Einige der populären Plattformen für Videokonferenzen sind:

skype.com: Sprechen. Chatten. Zusammenarbeiten.
zoom.us: Meetinglösungen.
Microsoft Teams: Gruppen-Chat-Software.
gotomeeting.com: Schnelle, einfache und zuverlässige Videomeetings.
webex.com: Arbeiten Sie von unterwegs oder zu Hause.

Zur Grundausstattung einer Videokonferenz gehören eine Webcam sowie ein Mikrofon oder ein Headset. Neuere Smartphones und Tablets liefern in der Regel gleich alles mit, was man zum Telefonieren per Video braucht. Die selfie-erprobten Kameras moderner Handys können qualitativ ohne Probleme mit jeder guten Webcam mithalten. Auch in vielen Laptops sind Webcam und Mikro bereits eingebaut. Mittlerweile braucht man nicht unbedingt einen turboschnellen Internetzugang für eine einwandfreie Videotelefonie. Wichtig ist nur, dass eine gute Download-Bandbreite zur Verfügung steht und auch das Upload-Tempo stimmt.

Videogespräche per Internet sind so einfach geworden, dass meist ein einziger Klick genügt, um eine Verbindung herzustellen. Statt Telefonnummern sammelt man im eigenen „Adressbuch” Kontakte. Sind Sie in das Videokonferenz Tool Ihrer Wahl eingeloggt und ist auch Ihr Gesprächspartner online, rufen Sie ihn einfach per Mausklick an - schon erscheint das Bild Ihres Gegenübers auf dem Bildschirm und umgekehrt. Ebenso leicht lassen sich weitere Gesprächspartner der aktuellen Konferenz hinzufügen. Videokonferenzen ermöglichen virtuelle Nähe, sparen Zeit, Geld und schonen die Umwelt.

CLUSTER: MARKETING - KUNDE

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