HANDWERKS-TREND Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz beschäftigt sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens. Sie organisiert die Beziehungen und die Kommunikation zwischen Menschen und Menschen, Menschen und Maschinen sowie zwischen Maschinen und Maschinen neu. Alles, was man abschließend beschreiben kann, wird Programm.

Expertensysteme sind in der Lage, logische Antworten auf Fragen zu geben, sofern sie vorher genügend Fachwissen gespeichert haben. Der KI-Computer Watson von IBM ist hier das erfolgreichste Beispiel und wird vor allem für die Beseitigung von Fehlern in technischen Systemen und der Medizin genutzt.
Handwerk und Expertensysteme In der Planung und Produktion können komplette Prozessabläufe automatisiert werden. Predictive Analytics kalkuliert aus Datenanalysen Vorhersagen. Dadurch wird es möglich sein, automatisch Angebote zu erstellen. Die Organisation von Mitarbeitern, Maschinen und Materialien wird durch Programme geplant. Am Schluss wird die Profitabilität eines Auftrags errechnet.

Mustererkennung Mithilfe visueller Intelligenz können Formen und Bilder analysiert werden. Industrielle Qualitätskontrollen und Biometrie, wie Sprach- und Gesichtserkennung, Iris- und Retinascans, nutzen Künstliche Intelligenz.
Handwerk und Mustererkennung Sensoren und vernetzte Computer übernehmen die Überwachung von Anlagen und Gebäuden und überprüfen die Zutritts- und Zugriffsrechte von Menschen. Auch die Fernwartung von Maschinen durch Maschinen wird möglich sein.  

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZHD) begrüßt die Initiative der Bundesregierung "AI made in Germany" (AI: Artificial Intelligence). Der ZHD fordert, die KI-Potenziale im Handwerk zu heben. Die Förderung mit drei Milliarden Euro, die bis 2025 vorgesehen ist, wird auch die KMU einbeziehen.

CLUSTER: AUTOMATION - SOFTWARE

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